Immenstadt. Nicht verstecken musste sich das Team des TV 1860 Immenstadt beim Bundesfinale des Deutschen Mannschaftswettbewerbs Schwimmen (DMS) im Langwasserbad in Nürnberg.
Nach den Vorkämpfen, die in den einzelnen Bundesländern ausgetragen worden waren, durften die 24 besten Mannschaften aus dem gesamten Bundesgebiet zum Bundesfinale antreten. Die Städtler, die im
Bayernfinale, also ihrem Vorkampf, 17.292 Punkte erschwommen hatten, qualifizierten sich mit einem 16. Rang unter 122 teilnehmenden Vereinen für das Finale.
Das Erreichen dieses Bundesfinals gehört - wie so vieles im Jahr 2025 - zu einer Premiere für die Schwimmabteilung des TV 1860 Immenstadt. Die TVI - Starter waren sich der Besonderheit der
Teilnahme an diesem Event durchaus bewusst und standen stolz für die "gelbe Wand aus dem Süden" auf dem Startblock. Unter anderem starteten sie auch neben ehemaligen Olympioniken wie Cathleen
Rund von der SG Neukölln/Berlin oder Robin Backhaus von den Stadtwerken München.
Die höchste Punktzahl der TVIler ersprintete Rolf Arnold (Altersklasse 65) mit 28,09 Sekunden über 50 m Freistil, wofür er 946 Zähler erhielt. Mit weiteren 890 Punkten über 100 m Rücken (1:15,20)
und 895 Punkten über 100 m Freistil (1:03,41) war der TVI- Oldie mit der Gesamtpunktzahl von 2731 Zählern auch der stärkste Punktesammler im Team. Ihm folgte dicht auf den Fersen Jeanette Seitz
(AK 45), die die Immenstädter im DMS- Kampf unterstützte. Seitz, die sonst für den SSV Ulm startet, fischte für die Städtler 2704 Zähler aus dem Becken des Langwasserbads.
Die größte Zeitverbesserung gegenüber dem Vorkampf zeigte André Goetz (AK 50), der über 200 m Brust in 3:07,06 mehr als vier Sekunden schneller als im Bayernfinale schwamm. Weitere wertvolle
Punkte sammelte Bernd Seidl (AK 55), der im Vorkampf noch nicht dabei gewesen war und im Bundesfinale nun über 50,100 und 200 m Rücken startete. Zusammen mit Armin Wetzel (AK 20), Simon (AK 20)
und Marcus Joas (AK 25), Christine Zähringer (AK 45), Sigrid Leistner (AK 50) und Franziska Joas (AK 30, SG Gundelfingen) erreichte die zehnköpfige Mannschaft am Ende mit 17.796 Punkten ganze 504
Zähler mehr als im Vorkampf und freute sich über einen hoch respektablen 14. Platz in Deutschland.
Sieger des Bundesfinales wurden die Stadtwerke München mit 22.401 Punkten vor dem Berliner TSC (22.207) und dem SCW Eschborn (21.533). (jo.)
