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TVI-Masters qualifizieren sich für's Bundesfinale

IMMENSTADT. Einmal in einem Bundesfinale dabei sein dürfen - für den Großteil aller Schwimmer bleibt dies in der Regel ein lebenslanger Traum. Nicht so für die Mastersschwimmer des TV 1860 Immenstadt. Sie haben sich im dichten Dschungel aller 122 Mannschaften, die bundesweit beim "Deutschen Mannschaftswettbewerb Schwimmen der Masters" (DMSM) antraten, behauptet und ziehen am 8. November als 16. ins Bundesfinale der 24 besten Mannschaften Deutschlands ein.
Geschwommen werden bei diesem Teamwettkampf, der in allen Bundesländern als Vorkampf ausgetragen wird, 24 Distanzen. Die Athleten müssen mindestens zwanzig Jahre alt sein und jeder darf maximal drei Starts absolvieren. Jede geschwommene Zeit wird nach dem jeweiligen deutschen Altersklassenrekord in Punkte für das Team umgerechnet. In jeder Mannschaft müssen mindestens fünf verschiedene Altersklassen vertreten sein und pro Geschlecht müssen mindestens sieben Starts absolviert werden. Da diese Vorgaben für viele Vereine nicht zu stemmen sind, ist es für diesen Wettkampf erlaubt, sich bis zu zwei Athleten bei anderen Vereinen "auszuleihen".
Bis auf Sachsen-Anhalt und Bayern hatten alle Bundesländer bereits ihre Vorkämpfe ausgetragen - und auch 2025 schien es, als würde das Bundesfinale für den TVI weiterhin ein Traum bleiben. Doch dann, beim Landesentscheid in Nürnberg, erbrachten die TVIler absolute Höchstleistungen und übertrafen ihr für sich selbst errechnetes Ziel um über tausend Punkte!
Für die Städtler sprangen Sigrid Leistner (Altersklasse 50), Christine Zähringer (AK 45), Rolf Arnold (AK 65), André Goetz (AK 50), Marcus Joas (AK 25) sowie Simon Joas und Armin Wetzel (beide AK 20) ins Wasser. Verstärkt wurde das Team durch Jeanette Seitz (AK 45) vom SSV Ulm, die sich erfreulicherweise der TVI- Mannschaft anschloss. Außerdem startete - wie bereits im Vorjahr - Franziska Joas von der SG Gundelfingen (AK 30), die Cousine von Simon und Marcus Joas, für die Städtler.
2023 hatten die Immenstädter mit 14.321 Punkten den sechsten Platz in Bayern erreicht. 2024 waren für diesen sechsten Rang bereits die von den Oberallgäuern erschwommenen 15.683 Zähler notwendig. Für das Bundesfinale in Berlin reichte es mit Platz 35 unter den 109 angetretenen Mannschaften im letzten Jahr jedoch nicht.
2025 nun ist alles anders: In Bayern rangiert der TV 1860 Immenstadt mit seiner hervorragend besetzten  Truppe mit 17.292 Punkten hinter den Stadtwerken München (18.945), dem SV Augsburg (18.922) und der SSG Neptun Germering (17.703) - aber noch vor dem 1. FC Nürnberg (17.131) und dem SC Regensburg (17.072) auf einem brillanten vierten Platz. Der 16. Platz im Bundesvergleich berechtigt mehr als deutlich zum Einzug ins Bundesfinale. Der einzige Wermutstropfen für die Städtler ist, dass das Finale dieses Jahr nicht in Berlin, sondern wie schon jetzt der Bayern - Entscheid, in Nürnberg ausgetragen wird. 
Die derzeit führenden drei Favoriten sind der Berliner TSC (20.477) und die USV TU Dresden (19.883), die vermutlich gar nicht wissen, wo Immenstadt liegt, sowie die Bayern -Sieger der Stadtwerke München. Das TVI - Team wird im Finale noch von dem diesmal ausgefallenen Bernd Seidl verstärkt, wovon sich die Exoten aus dem Süden noch einen Punktezuwachs erwarten (jo.).


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TV 1860 Immenstadt

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