· 

Gold, Silber und Bronze zum Jahresausklang

Immenstadt. 594 Aktive aus 62 Vereinen testeten zum Jahresende 2019 noch einmal ihre Form beim 22. Internationalen Ratisbona-Cup in Regensburg. Unter den Athleten aus dem Inland, Malta, Zypern, Russland, Österreich, Tschechien und aus Dubai musste sich das fünfköpfige Team des TV 1860 Immenstadt nicht verstecken. Die Städtler konnten nicht nur einigermaßen mithalten, sondern brachten es auch auf elf Stockerlplätze und holten zwei Gold-, fünf Silber- und vier Bronzemedaillen.

 

Annika Goetz, die erstmals in Regensburg an den Start ging, zeigte bei neun Starts neun persönliche Bestleistungen und schaffte es im Jahrgang 2005 über 800m Freistil (Platz 7) und 200m Brust (Platz 5) auf die Urkundenränge der schnellsten Acht.

 

Felix Kauper war ebenfalls erstmals in Regensburg dabei. Auch er erntete die Früchte seines Trainingsfleißes und hatte keine Probleme, auch auf der 50-Meter-Bahn Leistung zu zeigen: Wie Annika gelangen auch Felix neun persönliche Bestzeiten bei neun Einsätzen. Nach fünf Urkundenrängen für zwei vierte, zwei siebte und einem sechsten Platz gelang Kauper zum Ende der Veranstaltung hin noch ein Bronzerang im Jahrgang 2007 über 400m Lagen.

 

Der dritte Newcomer beim Ratisbona-Cup war Jonas Schneider. Der zwölfjährige TVI-Sprinter war bei seinen neun Starts immer vorne mit dabei. Sechsmal schwamm er sogar aufs Treppchen: Über 200m Freistil sicherte sich Jonas Bronze. Über 50 und 100m Schmetterling, 50m Rücken und 100m Freistil konnte er seine Leistung jeweils versilbern. Gold gewann Schneider schließlich über 50m Freistil, wo er in 29,42 Sekunden als einziger Starter im Jahrgang 2007 unter 30 Sekunden blieb.

 

Die beiden Routiniers Marcus (1999) und Simon (2002) Joas wurden in der Herren-Klasse gewertet. Nachdem beide durch eine Erkältung angeschlagen waren, lief es für die Brüder nicht so rund. Marcus konnte jedoch über 400 und 1500m Freistil die Bronzemedaille gewinnen. Für Simon ging es erst am dritten und letzten Wettkampftag aufwärts: Im Endlauf über 400m Lagen lieferte er sich mit seinem Bruder ein knallhartes Duell. Marcus lag 395m in Führung und wurde auf den letzten Metern noch von seinem Bruder abgefangen. So holte sich Simon nach zwei rabenschwarzen Wettkampftagen in 5:09,92 die Goldmedaille. Silber ging an Marcus in 5:10,04. (jo.)

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0