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Bezirksliga-Entscheid in Immenstadt

Immenstadt. 19 Mannschaften – elf Damen- und acht Herrenteams gingen beim Bezirksligaentscheid des Deutschen Mannschaftswettbewerbs Schwimmen (DMS) in Immenstadt an den Start. Bei den Damen siegte der TSV Gersthofen vor dem ST Neusäß und der SSG Günzburg-Leipheim. Unangefochten gewannen auch die Gersthofer Männer vor dem TSV Friedberg und der TSG Stadtbergen. Die 1. Mannschaft des gastgebenden TV 1860 Immenstadt hatte bereits am vorangegangenen Wochenende erfolgreich ihre Landesligazugehörigkeit verteidigt. Im heimischen Hallenbad starteten nun für den TVI eine Damen- und – einzigartig in Schwaben (!) noch zwei weitere Herrenmannschaften. Für die Städtler ging es hauptsächlich darum, Wettkampferfahrung zu sammeln, Wettkampfhärte zu testen und eine „Standortbestimmung durchzuführen“. Erneut zeigten sich die Übungsleiterinnen Christine Zähringer und Birgit Joas sehr zufrieden. Pro Team galt es auch in der Bezirksliga, 26 Distanzen zu besetzen, wobei ein Starter maximal vier Einsätze absolvieren durfte. Die erschwommenen Zeiten wurden nach DSV-Tabelle in Punkte umgerechnet und anhand der addierten Punktzahl die Platzierung der einzelnen Mannschaft ermittelt. Für die Damenmannschaft, die auf Rang neun kam, schwammen Sonja Müller (50, 100m Freistil, 623 Punkte), Lara Lipovsky (100, 200, 800m Freistil, 920 Punkte), Annika Goetz ( je 200m Lagen, Rücken, Brust, 1036 Punkte) und ihre Schwester Ronja (400m Freistil, 100, 200m Schmetterling, 558 Punkte) und auch Christine Zähringer sprang einmal ins Wasser und erhielt für ihre 31,86 Sekunden über 50m Freistil 425 Punkte. Mit je vier Einsätzen betraut wurden Emily Lipovsky (100, 200m Schmetterling, 200m Freistil, 400m Lagen, 1395 Punkte) und Vanessa Hoffmann (100m Brust, 200, 400m Lagen, 800m Freistil), die mit 1536 Punkten auch die meisten Zähler aller TVI-Starter erschwamm. Jeweils dreimal wurden auch die Youngsters Lisanne Hoffmann (100, 200m Brust, 100m Rücken, 663 Punkte), und Fiona Aichele (100, 200m Rücken, 400m Freistil, 848 Punkte) (beide Jahrgang 2009) ins Wasser geschickt. Fiona sorgte dabei über 200m Rücken für ein Highlight, indem sie sich über 200m Rücken in 3:07,30 bereits jetzt schon für die Bayerischen Jahrgangsmeisterschaften im Juli qualifizierte. Bei den „Herren“ ging der Plan, zwei gleichstarke Teams an den Start zu schicken, letztendlich leider nicht auf, da vier Schwimmer erkrankt und nicht einsatzfähig waren. In einer Mannschaft mussten sogar zwei Strecken unbesetzt bleiben. Außerdem waren von den verbleibenden 13 TVI-Startern acht gerade einmal zehn Jahre alt! In Mannschaft II, in der nicht alle Distanzen belegt werden konnten, mussten alle Schwimmer „viermal ran“. Es starteten Roman Bergmann (Jahrgang 2008, 100, 200m Rücken, 200, 400m Freistil, 675 Punkte), Xaver Käser (2008, 200m Freistil, 100, 200m Schmetterling, 400m Lagen, 529 Punkte), Maximilian Schnalzger (2008, 50m Freistil, 100,200m Brust, 200m Lagen, 552 Punkte) und Armin Wetzel (2002, 100m Schmetterling, 50, 100m Freistil, 100m Brust, 899 Punkte). Jonas Schneider (2007, 1500m Freistil, 100, 200m Rücken, 200m Schmetterling) war mit 1049 Zählern der eifrigste Punktesammler seines Teams und „Oldie“ Joe Seltmann (Jg. 1950) trug mit 300 Punkten (100, 400, 1500m Freistil, 200m Brust) zum Gesamtergebnis bei. Team II belegte am Ende Rang sieben. Auf Platz fünf schwamm TVI III. Hier starteten die beiden jüngsten „TVI-Männer“ Lukas Horn (100, 200m Brust, 200 Lagen, 425 Punkte) und Jakob Schneider (200m Lagen, 100m Schmetterling, 50m Freistil, 100m Rücken, 630 Punkte), die gerade ihren 10. Geburtstag gefeiert hatten.  Anton Käser (2008) erschwamm 604 Zähler (100, 200m Schmetterling, 100, 200m Brust) und Luis Möller (2008) brachte es auf 758 Punkte (1500m Freistil, 100,200m Rücken, 400m Lagen). Auch Julian Berkau (2006), der erst seit wenigen Monaten beim TVI schwimmt, errang 430 Punkte (50, 100, 400m Freistil). Felix Kauper wurde mit je 200m Rücken, Freistil und Schmetterling sowie 400m Lagen betraut und erkämpfte 927 Zähler. Seinen ersten Schwimmwettkampf bestritt außerdem Triathlet Fabian Eisenlauer, der neue Eindrücke im Schwimmerbecken sammelte und über 100, 200, 400 und 1500m Freistil 1246 Punkte erreichte. (jo.).